Ein heißer Tag in Augsburg

Wir, die Klasse 6A fuhren am 27.06.2019 mit dem Zug nach Augsburg, um zwei Führungen zu besuchen. Die erste Führung brachte uns die Fuggerei in Augsburg, die wir im GPG-Unterricht durchgenommen hatten, näher und bei der zweiten Führung erfuhren wir im Textilmuseum (tim) so einiges über die Herstellung von Stoffen und den jeweiligen Rohstoffen.

Die Führung in der Fuggerei war besonders interessant für uns, da wir hier allgemeine Informationen über die Familie Fugger erhielten und darüber hinaus noch einen Einblick in die heutige Wohn- und Lebenssituation der Menschen in der Fuggerei bekamen. Zwei Wohnungen, eine alt und eine modern eingerichtete, konnten wir sogar besichtigen und uns selber davon überzeugen, welche tollen Wohnungen das sind und waren. Die Regeln in der Fuggerei bestehen schon seit ca. 500 Jahren und wurden (kaum) verändert. Dies bedeutet, dass z.B. die Jahresmiete für eine 60 qm Wohnung 88 Gulden (heute 88 Cent) beträgt. Heute kommen aber noch die monatlichen Nebenkosten von ca. 85 Euro dazu, wobei auch hier die Fuggerei aus einer Stiftung die Menschen unterstützt. Als Gegenleistung bestehen die Fugger darauf, dass man dreimal am Tag für die Familie Fugger betet.

Nach einer ausgedehnten Pause in der City Galerie, die aufgrund der enormen Hitze an diesem Tag für uns alle sehr angenehm war, ging es weiter ins tim-Museum. Hier durften wir Detektive spielen und anhand von Fragen, die in Spiegelschrift gestellt waren, unser Thema erkunden. Zum Schluss gingen wir die einzelnen Stationen nochmal durch und erfuhren hier, aus welchen Rohstoffen überhaupt unsere Kleider hergestellt werden und wurden, wie die Rohstoffe zu Garn verarbeitet wurden, wie und mit welchen Mitteln die Menschen früher gefärbt haben. Besonders interessant war auch die Maschine, mit der man die Muster auf die Stoffe drucken konnte. Interessant waren auch die vielen verschiedenen Schaufenster, in denen die Mode aus vielen Jahrhunderten ausgestellt war.

Da wir wieder zum Bahnhof laufen mussten, um unseren Zug pünktlich zu erreichen, mussten wir leider sehr bald aufbrechen, so dass uns etwas Zeit gefehlt hat, die tollen Kleider und Maschinen noch genauer anzuschauen. Am Bahnhof angelangt, mussten wir dann leider feststellen, dass unser Zug Verspätung hatte und wir insgesamt dann eine halbe Stunde später in Peiting am Bahnhof ankamen, wo uns unsere Eltern dann abholten.

Klasse 6A

tim 1    tim 2

   
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